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Händehoch oder ich schießeLetzter Verbotsfilm der DDR im Palais Salfedt
Bereits als Rohschnitt-Kopie hatte man den Film "Händehoch oder ich schieße" von 1966 in den Giftschrank verbannt.
Obwohl er, was die Brisanz gegenüber den anderen verbotenen Filme wie „Spur
der Steine“ oder „Das Kaninchen bin ich“ betrifft, eher sehr brav daherkam. Trotzdem sah man eine massive Verunglimpfung der Arbeit der
Kriminalpolizei und die vielen kleinen Seitenhiebe auf die Mängel in der DDR
reichten aus, den Film nicht fertigzustellen.
So war er 24 Jahre lang verboten und dann noch 19 Jahre verschollen. Dank der DEFAStiftung und des Bundesarchiv-Filmarchiv läuft er seit Anfang Juli endlich in den Kinos. Im Bundesfilmarchiv lagerten zu Beginn der Restaurierungsphase rund 570 Filmbüchsen mit Materialien zu „HÄNDE HOCH ODER ICH SCHIESSE“, darunter zehn Rollen Bildschnitt, die Originalmischung des Tons und eine Lichttonfassung, die 1966 zu Vorführzwecken vor den Gremien der DEFA und der HV Film hergestellt worden war. Diese bildeten den Ausgangspunkt für die von der DEFA-Stiftung und dem Bundesfilmarchiv beauftragte Rekonstruktion des Films.
In der Gangsterkomödie verzweifelt Holms, ein hoch motivierter Volkspolizist, gespielt vom DEFA-Komödianten Rolf Herricht, an seinem verbrecherlosen idyllischen Dorf namens Wolkenheim, das von allen Städten der DDR die niedrigste Kriminalitätsrate hat.
Während er seine Depression von einem Psychiater (Gerd E. Schäfer) behandeln lässt, versucht sein guter Freund und Ex-Ganove Pinkas (Zdenek Stepanek) mit anderen Mitteln dem gelangweilten Kriminalinspektor zu helfen.
Gemeinsam mit seinen Gaunerfreunden (Axel Triebel, Herbert Köfer, Gerd Ehlers, Walter Lendrich und A. P. Hoffmann) täuscht er einen Raub des wertvollen Denkmals vom Marktplatz vor und verschafft Holms endlich den Fall
seines Lebens. Während einer turbulenten Verfolgungsjagd gelingt es Holms nicht nur, seinen Trübsinn zu überwinden, er gewinnt zu guter Letzt auch seine heimliche Liebe Lucie (Evelyn Cron) für sich.

Weitere DDR-Komödianten sind in der Darstellerliste vertreten. So: Eberhard Cohrs, Manfred Uhlig, Hans-Joachim Preil, Werner Lierck, Fred Delmare, und sie alle sorgen für knapp 1 ½ Stunden bester Kinounterhaltung.

Wann: 29 August 2009 um 16.30 Uhr und um 19.30 Uhr
Wo: Palais Salfedt, Kornmarkt 6
Eintritt:8 Euro
zuletzt geändert am 26.08.2009
 
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zuletzt geändert am 05.07.2009
 
Cuba libre im BrühlparkCubastand zum "Zauber der Bäume"
Am Samstag den 20.06.2009 findet in Quedlinburg, genauer im Brühl wiederholt das alljährliche Brühlfest statt. Wer also nach der Filmveranstaltung "Thomas Müntzer" (siehe unten) noch nichts weiter vor hat, der sollte den Cuba Stand der UHU's besuchen.

Diese werden ein Zelt aufstellen, in dem es leckere Mixgetränke untermalt von kubanischen Rhytmen geben wird.Der obligatische deutsche Bratwurststand sowie Stände für Liebhaber von Bier, Cola usw. fehlen natürlich nicht.

Die Veranstaltung endet offiziell um 23.30 Uhr. Dies dürfte bei guter Stimmmung und milden Temperaturen jedoch erst der Beginn des Abends sein.
zuletzt geändert am 17.06.2009
 
"Thomas Müntzer" von 1956am 20.Juni um 19.30 Uhr im Palais Salfedt
„Thomas Müntzer“ ist bereits der siebente Film aus der Reihe der DEFA-Filme, die zu DDR-Zeiten in Quedlinburg gedreht wurden und der nun am 20.Juni um 19.30 Uhr im Palais Salfeldt seine Wiederaufführung an historischer Stelle erlebt.
Prof. Martin Hellberg hat dieses monumentale Bauernkriegsdrama 1955 bis 1956 mit
über 5000 Statisten und Kleindarstellern, darunter hunderte Komparsen aus den
Reihen der Volkspolizei, gedreht.
Rund 200 Rollen, vom Fürsten über Bauern bis zum Landsknecht, waren zu besetzen
und ...
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zuletzt geändert am 16.06.2009
 
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